Klimaneutrale Events:
Gute Idee oder blosser Ablasshandel?
Gute Idee oder blosser Ablasshandel?

Wir alle sind in der Pflicht, den Klimawandel zu bekämpfen. Schliesslich lässt es sich längst nicht mehr abstreiten, dass die weltweiten Durchschnittstemperaturen konstant und überproportional steigen. Mit katastrophalen Auswirkungen auf Natur, Mensch und Mitwelt.
Verzicht Einzelner und von der Gesellschaft
Umweltbewusste Individuen nehmen Rücksicht auf Ihr Umfeld und tragen Sorge zur Natur. Sie verzichten oft auf übermässigen Konsum, Luxus oder Komfort. Andere – darunter auch grosse Unternehmen – beugen sich den Fakten oft noch nicht. Dabei kann bei der ersten Gruppe, den Bewussten, ein Gefühl der Benachteiligung aufgrund des eigenen Verzichts entstehen. Schliesslich haben sich Mitglieder von Gesellschaften schon immer unter sich selbst verglichen. Jedes Individuum kann einen wichtigen Teil zum Klimaschutz beitragen. Der Effekt zur positiven Beeinflussung des Klimas wird aber massiv gesteigert, in dem die persönliche Energie nicht nur für den Verzicht (der einem auch ein gutes Gefühl vermitteln kann) aufgewendet wird. Wichtig sind auch Aufklärung und das Engagement im Sinne der Änderung von Normen bis hin zur Förderung von Innovation.
Energetische Aufklärung ist wichtig
Ein Mensch lebt, wie er erzogen und geformt wurde. Ist ihr oder ihm kein Umweltbewusstsein auf den Lebensweg gegeben worden, wird er sich zumindest im Moment nicht am Klimawandel stören. Es ist allerdings jedermann und jederfrau klarzumachen, wie die Fakten aussehen und was man zur Bekämpfung des Klimawandels tun kann. Events und Messen sind ein Instrument, um die Öffentlichkeit zu erreichen und Meinungen zu Formen. Zumindest dann, wenn sie nachhaltig ausgelegt werden. Die Gestaltung klimaneutraler Events ist eine Möglichkeit, Bewusstsein für Umweltthemata zu schaffen. Das Stromvelo hilft dabei insbesondere, Energie erlebbar zu machen und allen Menschen – ob technikaffin oder nicht – ein Gefühl für den Aufwand der Energieproduktion zu vermitteln. Dabei machen die Besuchenden von Events teils auch ernüchternde Erfahrungen. Beispielsweise dann, wenn sie erfahren, wie viel Energie benötigt wird, um einen Kaffee zu kochen, ein Handy zu laden oder eine Badewanne voller Wasser aufzuheizen. Die Verbindungen mit den verschiedenen Sinnen und Emotionen hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Ablasshandel oder Realität?
Ja, es gibt Unternehmen, welche Greenwashing betreiben und die Umweltthematik ausschliesslich zum eigenen Vorteil bewirtschaften. Durch die falsche oder irreführende Deklaration von Produkten werden selbst umweltbewusste Menschen zum Konsum aus Überzeugung verleitet. Ob ein Unternehmen Greenwashing betreibt oder aus Überzeugung „auf der grünen Welle reitet“: Das Stromvelo vermittelt aufgrund der Gesetze der Physik nichts als die Wahrheit. Nämlich, wie viel Kraft die Energiegewinnung voraussetzt. Dieses Bewusstsein kann dazu führen, dass Eventbesucher – und seien sie noch so grosse “Energiesparmuffel” – einmal mehr den Schalter betätigen, um das Licht auszuschalten.
Für das Stromvelo-Team
Timon Schwarz