Sustainability-Week 2025
So planen Sie Ihre Nachhaltigkeitswoche
Die jährliche europäische Nachhaltigkeitswoche, «European Sustainable Development Network» (kurz ESDN) findet auch dieses Jahr wieder statt.
Das Ziel ist es, die Einwohner Europas auf das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
Die einzelnen Länder Europas haben jeweils einen 10-Jahresplan erstellt, in dem die 17 «Global Sustainable Development Goals» den Referenzrahmen bieten.
Die Schweiz setzt ihren Fokus auf die folgenden drei Schwerpunkte:
- Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion
- Klima, Energie und Biodiversität
- Chancengleichheit und Zusammenhalt.
In diesem Beitrag werden wir zwei dieser Punkte genauer unter die Lupe nehmen.
Was kann jeder Einzelne von uns beitragen, um den Nachhaltiggkeitszielen einen Schritt näher zu kommen?
Inhaltsverzeichnis
Tipps, um nachhaltiger zu konsumieren und die nachhaltige Produktion zu fördern
Auf nachhaltige Labels achten
Viele sind mit den Labels wie Fairtrade, Naturaplan und Bio bekannt. Doch auf welche Labels könntest du zusätzlich achten, um deinen Einkauf nachhaltiger zu gestalten?
KAGfreiland, Bio Suisse Knospe, Weide-Beef und BIO natura sind einige Beispiele vertrauenswürdiger Labels.

Grafik von konsumentenschutz.ch
Selbst anbauen und herstellen
Wer einen kleinen Garten hat, kann die Möglichkeit nutzen, dort eigene Lebensmittel anzubauen. Überschüssige Lebensmittel kann man trocknen oder einlegen, sodass man es zu einem späteren Zeitpunkt verwenden kann. Dadurch werden weniger Früchte und Gemüse aus dem Ausland importiert, womit Transportwege wegfallen. Zudem gibt es deutlich weniger Lebensmittelabfälle, wenn man seine Lebensmittel selbst herstellt.
Regional statt international
Hast du gewusst, dass die Produktion von Lebensmitteln ca. 25-30% der gesamten CO2-Emissionen weltweit verursacht? Dabei fallen ganze 10-20% davon allein auf den Transport der Lebensmittel.
Wenn man solche Zahlen sieht, wird einem erst richtig bewusst, wie wichtig es ist, auf regionale Produktion zu setzen. Viele lokale Bauern haben einen kleinen Hofladen, in dem man von frischem Obst und Gemüse, bis zu selbstgemachter Sauce oder Likör fast alles findet. Und was wäre nachhaltiger als das, was quasi vor der eigenen Haustür wächst?
Eine Produktion im Inland kann auch abgesehen von der Lebensmittelproduktion viele Vorteile haben. Gerne darfst du hier: «China vs. Schweiz» mehr darüber lesen.

Abfall reduzieren und minimieren
Leider landen immer noch viel zu viele Lebensmittel einfach im Müll. Es gibt viele einfache Arten, dies zu verhindern.
Bereits beim Einkauf kann man darauf achten, nur so viel einzukaufen, wie der Haushalt schlussendlich auch verbraucht.
Was tun, wenn trotzdem Reste oder Abfall übrigbleibt?
- Kompostieren ist eine gute Möglichkeit, die Nährstoffe der Natur zurückzugeben.
- Recycling und Upcycling-Materialien entweder fachgerecht entsorgen, sodass die Ressourcen weiterverwendet werden können. Gegenstände, die man nicht mehr braucht, zu einem anderen Zweck weiterverwenden oder diese sogar zu etwas anderem weiterverarbeiten.
- In Brockenstuben oder auf Second-Hand-Plattformen könntest du beispielsweise Möbel oder Kleidung, für welche du keine Verwendung mehr hast, weiterverkaufen. Im Übrigen gibt es dort meist auch günstige Angebote, falls du dir etwas Neues anschaffen möchtest.
- Hühner im Kampf gegen Lebensmittelabfälle! Einige Städte haben ihren Bürgern 2-3 Hennen pro Haushalt gratis zur Verfügung gestellt. Das Ziel? Der überlasteten Eierproduktion unter die Arme zu greifen. Ein toller Nebeneffekt ist, dass in einigen Regionen damit bis zu 60 Tonnen Grünabfälle eingespart werden konnten. Vielleicht wäre das auch für Ihren Haushalt eine Lösung?

Klima, Energie und Biodiversität
Wie dein Garten die Welt verändern kann
Hast du gewusst, dass der Boden in deinem Garten ein unsichtbares Ökosystem ist, das unglaublich viele Lebewesen beherbergt? In nur 0,3 Kubikmetern Erde – das entspricht etwa einer Fläche von 1×1 Meter und einer Tiefe von 30 cm leben rund 1,6 Billionen Mikroorganismen. Diese kleinen Helfer sind unglaublich wichtig, um das Gleichgewicht der Natur zu erhalten. Sie zersetzen Pflanzenreste, fördern die Bodenfruchtbarkeit und tragen zur Verbesserung der Luft- und Wasserqualität bei. [Geolino]
Doch der Einfluss deines Gartens geht weit über den Boden hinaus: Durch den Anbau von heimischen Pflanzen und Bäumen unterstützt du nicht nur die Biodiversität, sondern leistest auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Pflanzen binden CO₂ und helfen dabei, die Luft zu reinigen. Wenn du in deinem Garten also die richtigen Massnahmen ergreifst, kannst du aktiv dazu beitragen, das Klima zu stabilisieren und den Lebensraum für viele Tiere zu erhalten. Dein Garten könnte also ein kleiner, aber entscheidender Schritt in eine nachhaltigere Welt sein.

Energie im Haushalt sparen
Nebst den «üblichen» Wegen Energie im Haushalt zu sparen wie beispielsweise die Heizungen 1-2 Grad kühler zu stellen, das Licht beim Verlassen eines Raums auszuschalten oder anstatt seine Wäsche in den Tumbler zu werfen, sie lufttrocknen zu lassen gibt es noch weitere Methoden.
- Wärmeverlust: Speziell in älteren Bauten ist dies ein Problem. Die Wärme, welche im Gebäude produziert wurde, geht dabei einfach verloren. Speziell die Fenster machen einen riesigen Unterschied. Bei einer älteren Doppelverglasung entweichen circa 40% der Raumwärme. Weitere 12% gehen über die Fensterrahmen verloren. Was kannst du dagegen tun? Mittlerweile gibt es Verglasungen, welche besser isolieren.
- Bei der Gelegenheit solltest du ebenfalls die Isolation deiner Fassaden und deines Fussbodens unter die Lupe nehmen. Diese sind die zweitgrössten Verursacher von Wärmeverlust. Bei einer schlecht gedämmten Fassade können ebenfalls etwa 20-25% der Raumwärme verloren gehen.
- Erneuerbare Energie: Viele Haushalte setzen heute schon auf Solarenergie. Wusstest du, dass viele Kantone finanzielle Unterstützung leisten, wenn man sich eine Photovoltaikanlage anschaffen möchte?

Energiebewusstsein der Einzelnen fördern
Schlussendlich bringt alles nichts, wenn man nicht ein Bewusstsein für ein Thema geschaffen hat. Nur die Wenigsten können sich etwas unter einer Kilowattstunde vorstellen und was nötig ist, um diese zu produzieren.
Wie können wir dem entgegenwirken?
- Man leistet Aufklärungsarbeit. Einige Lehrer fangen nun bereits im Grundschulalter an, den Kindern das Thema Energie näherzubringen. Je früher uns öfter man mit einem solchen Thema in Berührung kommt, desto eher kann man ein Verständnis dafür entwickeln.
- Stell dir vor, es wäre möglich, am eigenen Körper zu spüren, was Energieverbrauch bedeutet.
Mit Stromvelo ist dies möglich!
Unsere Mission ist es, das Thema «Strom», spielerisch erlebbar zu machen. Indem man auf einem «Stromvelo» in die Pedale tritt, kann man selbst Strom erzeugen und diesen für den Betrieb verschiedener Verbraucher zu nutzen. Diese veranschaulichen, wie viel Energie es braucht, um normale Alltagsgegenstände zu betreiben.
Schick uns deine Mietanfrage und spüre selbst, wie Energie erlebbar wird!

Beispiele zur Umsetzung der Sustainability-Week an Schulen
- Einen Flohmarkt veranstalten
- Tasche/ Rucksack aus alten Jeans nähen
- Etui aus z.b. IKEA-Taschen nähen
- Pflanzenbewässerungssystem aus leeren PET-Flaschen
- Gemeinsam eine Kompost-Station bauen
- Bepflanzung einer Blumenwiese
- Challenge, wie viel Strom selbst erzeugt werden kann
- Selbst Obst, Gemüse und Kräuter anbauen
- Möbel aus alten Europaletten bauen
- Besuch auf einem Bauernhof/ Imker
- Einen «plastikfreien Tag» veranstalten
- Ein Hühnergehege bauen
Relevante Links
Deine Ansprechpartnerin
Annalena Koller
Leiterin Vertrieb
strom-velo.com
RHS Innovation GmbH
Rebenäcker 4
8564 Engwilen