Wie viel Strom braucht künstliche Intelligenz?

Mit dem Stromvelo wird KI-Energie greifbar

Roboter mit einer Steckdose in der Hand

Künstliche Intelligenz ist längst ein Teil unseres Alltags. Ob Chatbots wie Claude oder ChatGPT, automatische Übersetzungen, Bildgeneratoren oder intelligente Suchfunktionen. KI unterstützt uns in immer mehr Bereichen und liefert innert kürzester Zeit Ergebnisse.

Doch nur wenige stellen sich eine entscheidende Frage:

Wie viel Energie verbraucht eine einzige KI-Anfrage?

Die Antwort ist nicht ganz einfach. Denn anders als bei einer Glühbirne oder einem Wasserkocher sehen wir den Energieverbrauch digitaler Anwendungen nicht. Genau hier kann das Stromvelo helfen: Es macht Energie sichtbar, verständlich und erlebbar

KI läuft nicht in der Cloud, sondern in Rechenzentren

Oft sprechen wir von der «Cloud», als würden unsere Daten irgendwo schwerelos im Internet schweben. Tatsächlich arbeiten hinter jeder KI-Anfrage leistungsstarke Server in Rechenzentren.

Sobald du einer KI eine Frage stellst oder ein Bild generieren lässt, werden Daten verarbeitet. Hochleistungsprozessoren führen dabei Milliarden von Rechenschritten aus und benötigen dafür elektrische Energie. Zusätzlich müssen die Server gekühlt werden, damit sie zuverlässig arbeiten können.

Wie viel Energie eine einzelne Anfrage benötigt, hängt unter anderem vom verwendeten Modell und von der Komplexität der Aufgabe ab. Für einfache Textanfragen liegen aktuelle Schätzungen beispielsweise bei etwa 0,24 bis 0,34 Wh. Bei aufwendigeren Aufgaben kann der Energiebedarf deutlich höher liegen. Besonders die Erstellung von Bildern oder Videos benötigt wesentlich mehr Rechenleistung als eine einfache Textanfrage.

Eine einzelne Anfrage benötigt also vergleichsweise wenig Energie. Doch bei der enormen Anzahl an täglichen Anfragen summiert sich der Verbrauch.

Allein ChatGPT verarbeitet laut Angaben von Techcrunch bereits im Jahr 2025 mehr als 2,5 Milliarden Anfragen pro Tag.

Wenn man beispielhaft mit einem Energieverbrauch von 0,24 bis 0,34 Wh pro Anfrage rechnet, ergibt sich daraus ein theoretischer Energiebedarf von rund 600’000 bis 850’000 kWh pro Tag.

Das entspricht 600 bis 850 MWh beziehungsweise 0,6 bis 0,85 GWh täglich.

Zum Vergleich: Die Schweiz verbraucht durchschnittlich 157 Gigawattstunden Strom pro Tag. Der Energiebedarf von ChatGPT ist also nur ein kleiner Teil des gesamten Stromverbrauchs. Zeigt aber eindrücklich, welche Energiemengen entstehen können, wenn digitale Anwendungen weltweit milliardenfach genutzt werden.

Bild eines Rechenzentrums

Was kostet die Energie einer KI-Anfrage?

Auch die Frage nach den Stromkosten einer KI-Anfrage lässt sich nur näherungsweise beantworten. Strompreise unterscheiden sich je nach Land, Anbieter und Tarif.

Für unsere Berechnung verwenden wir den Schweizer Median-Strompreis für einen typischen Haushalt im Jahr 2026 von 27.7 Rappen pro Kilowattstunde.

Anwendung Angenommener Energieverbrauch Stromkosten (ca.)
Einfache Textanfrage 0.24 – 0.34 Wh ca. CHF 0,000067–0,000094
2.5 Mrd Textanfragen 600’000 – 850’000 kWh Ca. CHF 166’200 – 235’450

 

*Berechnet mit 27.7 Rp./kWh. Die tatsächlichen Kosten können abweichen, da Energieverbrauch und Strompreis variieren.

Für eine einzelne Anfrage sind diese Kosten verschwindend klein. In der Masse entsteht jedoch eine beeindruckende Summe.

Und ChatGPT ist nur ein Teil der gesamten KI-Landschaft. Neben ChatGPT existieren zahlreiche weitere KI-Dienste und Anwendungen. Hinzu kommen KI-Funktionen, die direkt in Suchmaschinen, Software, Smartphones und anderen digitalen Produkten integriert sind, sowie der Bau von neuen Rechenzentren und das Training der Modelle.

Der tatsächliche Energiebedarf der gesamten KI-Nutzung lässt sich deshalb nicht allein anhand der ChatGPT-Anfragen bestimmen.

Für viele Menschen ist es schwierig einzuordnen, um wie viel Energie es sich bei solchen Zahlen tatsächlich handelt.

Hier setzt das Stromvelo an.

Mit dem Stromvelo wird digitale Energie plötzlich spürbar

Statt den Energieverbrauch nur in Wattstunden oder Kilowattstunden zu erklären, können Besucher ihn selbst erleben.

Durch das Treten in die Pedale erzeugen sie elektrische Energie und bekommen dadurch ein Gefühl dafür, welche Leistung notwendig ist, um elektrische Geräte zu betreiben.

Schnell wird deutlich:

  • Energie entsteht nicht auf Knopfdruck.
  • Auch digitale Anwendungen benötigen elektrische Energie.
  • Effizienter Umgang mit Energie gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Das Stromvelo macht aus abstrakten Zahlen ein praktisches Erlebnis – und genau das sorgt für nachhaltige «Aha-Momente».

Ein Mensch kann über längere Zeit ungefähr 100 Watt auf einem Stromvelo erzeugen. Bei dieser Leistung würden für die Erzeugung von 0,24 Wh etwa 8,6 Sekunden und für 0,34 Wh etwa 12,2 Sekunden Treten benötigt.

Damit lässt sich eine einfache Textanfrage plötzlich körperlich erfahren: Was digital innerhalb weniger Sekunden passiert, entspricht auf dem Stromvelo ca. 9 Sekunden Muskelkraft.

Noch eindrücklicher wird der Vergleich bei den gesamten täglichen Energiemengen.

Um beispielsweise 600’000 kWh innerhalb von 24 Stunden zu erzeugen, wären bei konstanten 100 Watt rund 250’000 Stromvelos notwendig. Beim oberen Beispielwert von 850’000 kWh wären es sogar rund 354’000 Stromvelos.

Natürlich handelt es sich dabei um ein theoretisches Gedankenexperiment. Kein Mensch kann 24 Stunden lang konstant 100 Watt treten. Gerade weil das unmöglich ist, wird greifbar, wie gross die Energiemenge hinter Milliarden digitaler Vorgänge tatsächlich ist.

KI und Nachhaltigkeit erlebbar machen

Stormvelo

 

Nachhaltigkeit wird auch im Bereich der Digitalisierung immer wichtiger. Moderne Rechenzentren arbeiten bereits deutlich energieeffizienter als früher und setzen zunehmend auf erneuerbare Energien. Dennoch bleibt ein bewusster Umgang mit Energie ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen digitalen Zukunft.

Gerade an Messen, Schulen, Firmenanlässen oder Nachhaltigkeitsevents eignet sich das Stromvelo hervorragend, um über Digitalisierung und Energie ins Gespräch zu kommen. So können auch eure Besucher selbst aktiv werden. Sie erzeugen Strom mit Muskelkraft und erleben unmittelbar, welchen Wert Energie besitzt.

Das Stromvelo verbindet damit digitale Innovation mit nachhaltigem Energiebewusstsein und macht ein eigentlich unsichtbares Thema sichtbar und erlebbar.

Denn wer versteht, wie Energie entsteht und wofür sie eingesetzt wird, nutzt sie oft auch bewusster und entwickelt ein besseres Gefühl für ihren Wert.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne beraten wir Sie zur passenden Lösung für Ihren Stand.

Deine Ansprechpartnerin

Annalena Koller, Leiterin Vertrieb strom-velo.com

Annalena Koller

Leiterin Vertrieb

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